Geschichte von Rebe und Wein im Wallis

Walliser Reb - und Weinmuseum

la mestre
Ausstellung : Die Traube ist nicht weit vom Stachel

27.03 > 30.11 10 Di-So 14 -17 Uhr Walliser Reb-und Weinmuseum, Salgesch

Ausstellung: Rebe und Wein im Wallis, eine ganze Geschichte

Eröffnung am 12. September 2009 März-November, Di-So von 14:00 bis 17:00 Uhr

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Geschichte von Rebe und Wein im Wallis.

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VOR DEM 20. JH. GIBT ES IN SAVIESE FAST KEINE REBEN

Mit einer Rebfläche von 300 Hektaren zählt Savièse heute zu den grössten Weinbaugemeinden des Kantons. Ende des 19. Jh. war die Sachlage ganz anders. Der Rebbau beschränkt sich auf die Hänge von Sion, in der Region von Diolly. Man findet auch einige Parzellen auf den steilen Südhängen des Hügels vom Schloss de la Soie, zwischen Vuisse und Chandolin, sowie auf dem rechten Ufer der Sionne.

Verschiedenartige Kulturen
Die besondere Lage der Gemeinde Savièse, die sich auf verschiedenen Terrassen, Vertiefungen und Hügeln, bis auf eine Höhe von 3000 Metern erstreckt, begünstigt eine leistungsfähige Mischkultur. Hier findet man Gemüsegärten, Obst- und Nussbäume, Wiesen, sowie Getreide- und Hanffelder.

Entwicklung und Güterzusammenlegungen
Ab dem 20. Jahrhundert übernimmt der Rebbau das Zepter. Die Rebparzellen dehnen sich aus. Namentlich dank der Flurbereinigungen entwickelt sich in den Jahren 1960 ein grosser Weinberg unterhalb der Dörfer St-Germain und Drône. Heute noch sind in einigen Parzellen die Spuren der damaligen Getreidefelder ersichtlich: Zum Hang senkrecht ausgelegte Banden, die somit ein Pflügen gestatteten. Zurzeit werden die in Bauzonen angelegten Rebparzellen allmählich durch Wohnhäuser ersetzt, hauptsächlich in den Dörfern im unteren Teil der Gemeinde (Ormône).

Quelle: Histoire de la Vigne et du Vin, «Savièse, comme le raisin a supplanté le blé» von Emmanuel Reynard und Simon Martin, Geographen.

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