Geschichte von Rebe und Wein im Wallis

Walliser Reb - und Weinmuseum

la mestre
Ausstellung : Die Traube ist nicht weit vom Stachel

27.03 > 30.11 10 Di-So 14 -17 Uhr Walliser Reb-und Weinmuseum, Salgesch

Ausstellung: Rebe und Wein im Wallis, eine ganze Geschichte

Eröffnung am 12. September 2009 März-November, Di-So von 14:00 bis 17:00 Uhr

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Geschichte von Rebe und Wein im Wallis.

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SYRAH, DIE GEBURT EINER LEIDENSCHAFT

syrah

Syrah ist die Königsrebsorte in den Côtes du Rhône, wo sie die berühmten Weine Côte-Rôtie und Hermitage erzeugt. Seit 1921 hat sie auch im Wallis ihren Platz gefunden. Ihre Einfuhr ist der Rebsortensammlung zu verdanken, die der Agronomieingenieur und Direktor des Stattlichen Rebgutes von Leytron, Henry Wuilloud, in Diolly bei Sion angelegt hat. Wuilloud hat die Rebsorte anlässlich einer Reise in Frankreich in Tain im Rhonetal entdeckt.

Die Syrah-Weine hatten ihn "tief beeindruckt". 1921 bringt er einige Setzlinge mit bevor er 1926, über die Rebschule Albert Pachoud bei Lausanne, eine grössere Menge einführt. Die Begegnung der Syrah mit dem Walliser Terroir war Liebe auf den ersten Blick. Dieser Erfolg begeistert Herny Wuilloud, der 1933 die Rebsorte vermehrt und 75 neue Rebstöcke pflanzt. 1937 führt er über eine Rebschule in Montpellier weitere 500 Stöcke ein um sie in der Nähe des Spitals Gravelone in Sion anzupflanzen. Dieser Rebberg diente ihm als Stammparzelle, aus der heute noch mehrere Walliser Syrahreben entstammen.

Quelle : Histoire de la Vigne et du Vin en Valais, « Le Chardonnay et la Syrah débarquent en Valais à l'entre-deux-guerres » von José Vouillamoz, Ampelograph

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